Day#0 / Bern – San Diego

Und jetzt geht’s los! Was fast auf den Tag genau vor fĂŒnf Jahren mit einem inneren Schwur begann, sich ĂŒber unzĂ€hlige Planungs- und Trainingsstunde hinwegzog, wird nun heute Wirklichkeit
 Der Abschied von meiner Familie fĂ€llt mir schwer; wĂ€hrend sich meine Beine luftig leicht anfĂŒhlen, liegt mein Herz schwer in meiner Brust.

So sitze ich nun im Zug zum Flughafen, gedankenversunken lasse ich die Landschaft an mir vorbei ziehen, eieiei was habe ich mir da wieder mal eingebrockt! đŸ€Ș Nach den ĂŒblichen Formalien – meine GĂŒte was benötigen die amerikanischen Behörden alles fĂŒr Papierli! – besteige ich endlich den Flieger nach Los Angeles. Der zwölfstĂŒndige Flug verlĂ€uft ruhig, wir ĂŒberfliegen Paris, London, Island, die sĂŒdliche Spitze von Grönland, die noch mehrheitlich zugefrorene Hudson Bay, Calgary und folgen dann den Rockies runter bis nach LA. Erinnerungen an frĂŒhere Reisen werden wach


Nach Ankunft in LA wird‘s stressig, die gut und gerne rund 2.5h die mir zur VerfĂŒgung stehen, um meinen Anschlussflug nach San Diego zu erwischen, schmelzen in der Warteschlange der Einwanderungsbehörde dahin, und dann heisst es auch noch zu Fuss einen Terminalwechsel hinzulegen, alles ist im Bau, ein Riesenpuff hier
 Nach rund 24h Reisezeit erreiche ich mein Hostel im Gaslamp-Quartier von San Diego.

Nach einer kurzen Nacht – der Jetlag lĂ€sst grĂŒssen – stehen mir die letzten Kommissionen bevor. In den riesigen Regalen des Supermarkts das GewĂŒnschte zu finden, ist nicht ganz einfach. Schliesslich habe ich alles zusammen und es geht ans Umpacken, denn die HĂ€lfte der Fressalien wird per Paket nach Warner Springs verschickt. Das amerikanische Postamt der USPS ist ein Erlebnis fĂŒr sich, draussen scheint es geradezu belagert zu werden von unzĂ€hligen Obdachlosen, die direkt auf dem Trottoir ihre Zelte aufgeschlagen haben. Das gibt zu denken


Nun fehlt mir einzig noch die nicht rechtzeitig angelieferte Prepaid SIM-Karte fĂŒr meinen Trip, und da der Verizon-Shop etwas ausserhalb liegt, verbinde ich dies mit einem Kurzbesuch des Piers am Ocean Beach. Ein wĂŒrdiger Startpunkt am Pazifik, ich werde ihm erst wieder in Vancouver in rund 5 Monaten begegnen, wenn alles klappt


ZurĂŒck im Gaslamp-Quartier geht es nun ans Packen, denn am Samstag frĂŒh geht es richtig los


3 Kommentare

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Mega cool.
Toll, dass Du gut angekommen bist und (fast) alles geklappt hat!
WĂŒnsche Dir einen guten Start spĂ€ter
Chris

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